Dienstag, 21 Dezember 2010 16:57

Berlin Berlin, wir fahren nach Berlin...

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...und dort gewinnen wir dann nach Berliner Wertung. Zeit für eine Nachlese zum Achtelfinale des SVM-Mannschaftspokal! Leider war von der 1. Mannschaft tagelang niemand zu erreichen, weil sie offensichtlich die Pokalsensation vom Samstag erstmal ausgiebig feiern mussten. Tatsache ist, dass einer der absoluten Favoriten, der Klub Kölner Schachfreunde, mal eben aus dem Wettbewerb gekegelt wurde! Für diese Großtat verantwortlich waren: Nico Vandenbergen, der in einer typischen Chaospartie das entscheidende Remis holte, sowie Jürgen Neubauer und Thomas Hack mit den notwendigen Siegen, so dass die Niederlage von Wolfgang Scholzen nicht weiter weh tat. Auch wenn der KKS seine absoluten Topleute schonte, fehlen dem Webmaster die Worte! Cool

Bereits am vergangenen Mittwoch kurvte die 2. Mannschaft mühsam durch Eis und Schnee nach Düren-Lendersdorf, um die nächste Runde zu erreichen. Nach einem Remis von Ralf Blumenthal und einem Sieg an Brett 1 von Christian Viganske galt es aus den restlichen beiden Partien nur noch ein schnödes Remis zu ergattern. Doch Gunnar Weißhuhn hatte frühzeitig eine Qualle geopfert, fand aber nie zu seinem Angriff und musste dann im Endspiel nur noch leiden. Stefan Nußbaum ging es nicht besser, er misshandelte sein Endspiel völlig und war mit einem hoffnungslos passiven Springer gegen einen aktiven Läufer verblieben. Letztlich schieden wir gegen 1 Uhr nachts aus dem Pokal aus, brauchten uns aber zum Glück auf der Rückfahrt nicht mit Neuschnee herumschlagen.

Pokalergebnisse (irgendwann mal) auf der Seite des SVM

Sonntag, 19 Dezember 2010 19:31

Zweite gewinnt Winterspiele gegen Berrenrath

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An Tagen wie diesen macht sich der Heimvorteil mehr als sonst bemerkbar. Während unsere Gegner schon von der Fahrerei durch die sibirischen Landschaften gestresst waren, kam die 2. Mannschaft im letzten Mannschaftsspiel dieses Jahres relativ entspannt an die Bretter. Auch wenn Berrenrath die vielleicht "am meisten unterschätzte Truppe" der Bezirksliga ist, war für uns heute ein Sieg das klar vorgegebene Ziel. Es schien auch alles recht entspannt zu werden, Horst Heidgen und Willi Stuiber brachten uns schnell komfortabel in Führung und auf den restlichen Brettern sah es alles in allem auch nicht schlecht aus. Kritisch war's bei Patrick Falcon (letztlich Remis) und Gunnar Weißhuhn, der sich leider geschlagen geben musste. Dennoch wirkten unsere Gegner beim Anblick der restlichen Stellungen ziemlich hoffnungslos. Kurzzeitig kam aber noch mal Spannung auf, denn Ralf Blumenthal ereilte Unheil aus seiner Hosentasche: Verlust durch Handyklingeln. Sieht man heute auch nicht mehr alle Tage. Entscheidend war das zum Glück letzten Endes nicht, denn Christian Viganske und Kalle Billig machten die wichtigen Punkte mit Siegen wasserdicht, Stefan Nußbaum konnte dann sein Turmendspiel mit Mehrbauern Remis geben. Nach diesem 5:3, dem zweiten Sieg in Folge, scheint das Ziel Klassenerhalt durchaus machbar.

Ergebnisse vom 3. Spieltag der Bezirksliga West

Sonntag, 12 Dezember 2010 18:56

Heimspiel-Thriller

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Die 1. Mannschaft macht es gerne spannend, so ähnlich wie der 1. FC Köln, nur schlimmer. Wer sich das regelmäßig anschaut, ist nach einer Saison zehn Jahre gealtert, so lautete der treffliche Kommentar eines Augenzeugen. Gegen den SC Bonn-Beuel musste auf jeden Fall irgendwas Zählbares her, wenn man nicht komplett im Tabellenkeller der SVM-Regionalliga versumpfen wollte.

Schon früh zeichnete sich ab, dass eine gefühlsmäßige  Achterbahnfahrt bevor stehen würde. Problematischen Stellungen standen ebenso viele vielversprechende gegenüber. Nach einem Remis von Knut Engel schlug bei Bert Herzwurm in einem scharfen "Sizi" der gegnerische Angriff schneller durch. Doch der Rückstand wurde postwendend von Christian Viganske wettgemacht, wenn auch in einer alles andere als fehlerfreien Partie. An den beiden Spitzenbrettern waren die Gegner verdammt stark besetzt, und nach und nach wurde klar, dass wir dort wahrscheinlich nichts Zählbares rausholen würden. So stand das Team dann irgendwann mit einem 1,5:3,5-Rückstand am Rande der dritten Niederlage.

Doch was auf den verbliebenen Brettern zu sehen war, machte noch Hoffnung. Jürgen Neubauer hatte einen Bauern mehr im Endspiel, doch seinem Naturell entsprechend kümmerte er sich weniger um Technik denn um Taktik, und schaffte es selbst bei reduziertem Material noch, seinen Gegner mit Mattdrohungen zu entnerven (und letztlich Matt zu setzen). Thomas Hack hatte in einer reichlich remisen Stellung mannschaftsdienlich weitergespielt und kam nun "aus dem Nichts" noch zu Chancen. Doch gerade als die Kiebitze richtig Hoffnung schöpften, ließ er das Dauerschach zu. Damit lastete der komplette Druck auf Wolfgang Scholzen, der aus seiner komfortablen Stellung mit zwei Mehrbauern ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern und einem Mehrbauern gemacht hatte, wobei nicht klar war, ob das überhaupt zu gewinnen war. Doch in der folgenden Nervenschlacht, als beiden Spielern die Zeit ausging, avancierte Wolle zum Helden, nutzte gnadenlos die Ungenauigkeiten des Gegners aus, um seine Bauern durchzudrücken. Die Anspannung wurde mit einem Freudenschrei abgebaut, im Spiellokal spielten sich unbeschreibliche Szenen ab und das 4:4 wurde letztlich gefeiert wie ein Sieg.

Ergebnisse vom 3. Spieltag der SVM-Regionalliga 

 

Die 5. Mannschaft feiert derweil in Esch den ersten halben Brettpunkt der Saison. Beim 0,5:3,5 durfte sich Felix Batke über ein remis freuen.

Ergebnisse vom 3. Spieltag der 4. Kreisklasse

Freitag, 10 Dezember 2010 00:48

Jürgen rettet sich in den Stichkampf

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neubauervandenbergenMit einer höchst kämpferischen Runde ging heute die Stadtmeisterschaft 2010 zu Ende, zumindest für das Gros der Teilnehmer. Denn vier Akteure müssen notgedrungen noch in die Verlängerung! Nico Vandenbergen hatte keine sonderliche Mühe, den Punkt gegen Menne Hauernherm einzufahren, beendete damit alle Titelhoffnungen der Verfolger und setzte Jürgen Neubauer- seinen einzigen verbliebenen Konkurrenten- massiv unter Druck. Der hatte sich zwar gegen Ralf Blumenthal einer Mehrqualität bemächtigt, doch dafür ein paar Bauern über Bord geschmissen. Je später der Abend, desto näher kam Ralf dem Remishafen, doch Jürgen bastelte verbissen an Zugzwangtricks, und es gelang. Gegen halb ein Uhr nachts hatte der Turm den Läufer in der Zwickmühle- und Jürgen zog mit Nico gleich, beide liegen am Ende bei 7,5 Punkten. Um den Titel des Stadtmeisters wird es also ein Stechen geben- vorraussichtlich am übernächsten Donnerstag, den 23.12., denn nächste Woche ist ab 19 Uhr die Weihnachtsfeier angesagt! (Update: Jürgen gewinnt den Stichkampf mit 1,5-0,5.)

Im direkten Duell mit dem punktgleichen Thomas Hack sicherte sich Christian Viganske, der (ehemalige) Titelverteidiger, als Trostpreis den alleinigen dritten Platz im Turnier (6,5 Punkte). Der alleinige vierte Platz geht an Horst Heidgen (6), der ein starkes Turnier spielte und eine Reihe Favoriten hinter sich ließ. Von der folgenden 5,5-Punkt-Gruppe dürften die meisten recht enttäuscht über ihr Abschneiden sein. Ralf Blumenthal und Thomas Hack spielten immer ganz oben mit, fielen aber am Ende noch zurück. Wolfgang Scholzen dürfte das gesamte Turnier schnell abhaken wollen. Stefan Nußbaum hingegen spielte eine solide Leistung und dürfte ein paar DWZ-Punkte einsammeln.

Ziemlich eng verlief auch der Kampf um den Seniorenpokal, obwohl sich vor allem Menne Hauernherm in Szene setzte und phasenweise ganz oben dabei war. Doch wirklich abschütteln ließ sich die Konkurrenz nicht. Armin Englert nutzte in der letzten Runde die Gunst der Stunde und holte Menne noch ein (je 5 Punkte). Damit wird auch dieser Titel im Stichkampf vergeben. (Update: Armin gewinnt mit 2:0.) Platz 3 in dieser Wertung sicherte sich klammheimlich und etwas überraschend Gerhard Poganiacz, der in der letzten Runde Jungstar Felix Batke niederringen konnte. Felix' Turnier bleibt dennoch durchweg positiv in Erinnerung, denn er konnte den einen oder anderen Favoritenskalp sammeln. Der Jugendpokal fällt ihm mangels Konkurrenz ohnehin zu.

Zu guter Letzt noch die Sensation der letzten Runde: Roman May avanciert zum neuen "Endspielgott" und das gegen keinen geringeren als Heribert Schmalbach. Na gut, einige verfrühte Weihnachtsgeschenke des Gegners haben etwas nachgeholfen, aber dennoch staunte das Publikum nicht schlecht. Mit diesem historischen Erfolg reichte er die alleinige rote Laterne noch an Regina Cammerer weiter.

Ergebnisse, Tabellen & Co.

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